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08.02.2012, 18:34 Uhr
Verabschiedung Karl Klein
Verabschiedung Karl Klein
Ansprache des CDU Vorsitzenden Hans Becker
Ansprache des CDU Vorsitzenden Hans Becker
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
lieber Bürgermeister a.D. Karl Klein mit Gattin Ria,
meine heutige Aufgabe gehört zweifelsohne zu den schwierigsten in meiner kommunalpolitischen Laufbahn. Ich muss versuchen 20 lange Jahre Karl Klein und eine unglaublich große Anzahl von Ereignissen
in einer unmöglich kurzen Zeit kompakt und interessant wieder zu geben.
Damit Sie, liebe sehr fachkundige Anwesende einerseits sagen, er hat alles Wichtige gesagt, andererseits mich aber nicht als gemeinen Menschen sehen: Als solche hat der Stuttgarter OB Manfred Rommel bekanntlich überlange Grußwortredner bezeichnet.
der amerikanische Humorist Will Rogers sagte einmal:
„Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“
„Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“
Und in der Tat, heute haben wir es bei der Verabschiedung unseres langjährigen Bürgermeisters Karl Klein mit einem Menschen zu tun, der beide Aspekte, Bedeutsamkeit und Menschlichkeit, in seiner Person geradezu idealtypisch vereinigt. Die Symbiose beider Eigenschaften war ein Schlüssel für seinen Erfolg in unserer Gemeinde und darüber hinaus. Gestatten Sie mir in einem späteren Verlauf darauf noch etwas einzugehen.
Zunächst einmal ist es mir an diesem Abend eine große Ehre und zugleich Freude nicht nur für die CDU-Fraktion, sondern auch für die Kolleginnen und Kollegen der SPD und der Freien Bürgerliste und damit für alle Mitglieder des gesamten Gemeinderats sprechen zu dürfen. Schon aus dieser Tatsache wird deutlich, zu welch hohem Maß an Gemeinsamkeit das Wirken von Karl Klein über Fraktions- und Parteigrenzen geführt hat.
Als ich mir vor wenigen Tagen von unserer Gemeindeverwaltung Zahlen, Daten und Fakten über 20 Jahre Karl Klein zukommen ließ, war auch ich erstaunt über das riesige Arbeitsvolumen, dass in diesem Zeitraum absolviert wurde. Erstaunt deshalb, da mir, als einer von jetzt noch drei aktiven Gemeinderäten, die Karl Klein von Anfang an begleiten durften, diese Dimension nicht bewusst war.
In der Zeit von 1992 bis zu Ihrer letzten Sitzung im Dezember 2011 hat Bürgermeister Karl Klein 226 Gemeinderatssitzungen, 209 Technische Ausschusssitzungen und 41 Sitzungen des Verwaltungs- und Finanzausschusses geleitet. Weiter kamen noch zahlreiche Sitzungen des Kulturausschusses, des Kuratoriums, und des Büchereiausschusses hinzu. Er war stets präsent bei den Sitzungen der Ortschaftsräte in Rettigheim und Tairnbach, auf sein Betreiben hin wurde die Verwaltung umorganisiert und die Ausschüsse unseres Gremiums neu aufgestellt.
Mit Karl Klein wurde in dieser Zeit von 1992 bis 2011 die stattliche Summe von 78,7 Millionen Euro in unserer Gemeinde investiert, die allermeisten Entscheidungen im Gemeinderat fielen übrigens dabei einstimmig oder zumeist mit großer Mehrheit aus. Ich glaube schon daran lässt sich ersehen, mit welcher Professionalität, Sachkunde und mit welcher Intensivität Karl Klein das Gremium vorbereitete, und dann auch zu überzeugen wusste. Die zahlreichen und sehr umfangreichen Vorlagen zu den Sitzungen, die stets von einer umfassenden Prüfung und Abwägung gekennzeichnet waren, erforderten von den Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderats sich umfassend und intensiv vorzubereiten. So wie wir ihn erlebten, waren in den jeweiligen Vorlagen auch bereits die Für und Wider und die pro und contra bis in die letzten Verästelungen und so abgewogen, dass es nahezu unmöglich war, irgendwo noch ein Pünktchen oder Komma zu finden, dass noch nicht genügend beleuchtet war, Ja, in der Regel konnte man gar nicht anders als seinen Vorschlägen zu zustimmen.
Dabei pflegte Karl Klein Arbeitsstil im Gemeinderat und im Ortschaftsrat einen sehr wertschätzenden und kollegialen Arbeitsstil, initiierte und erreichte ein positives Zusammenarbeitsgefühl im Gremium. Das führte nach meiner Wahrnehmung in diesen 20 Jahren dazu, dass die Diskussionen und Auseinandersetzungen sehr sachlich und fern ab von persönlichen Animositäten geführt wurden, so dass über Fraktionsgrenzen hinweg ein positives Arbeitsklima, das von einem kollegialen Verhältnis getragen war, entstehen konnte.
Das alles war aber nicht selbstverständlich, sondern wurde von Dir, lieber Karl, hart erarbeitet. Blenden wir doch kurz zum Einstieg 1991 zurück: Wenn man in den Spätachtzigern oder Anfangsneunziger Jahren über Mühlhausen sprach, dann waren das leider oftmals keine positiven Schlagzeilen, sondern das Bild war eher von Streit, Zank, Uneinigkeit und Blockade geprägt. Karl Klein hat es von Beginn seiner Regentschaft, ich korrigiere seiner Amtszeit, an verstanden, den Gemeinderat mitzunehmen, zu überzeugen. Dabei konnte er neben seiner sympathischen und zugänglichen Art vor allen auch seinen großen Verwaltungssachverstand sehr gewinnbringend einsetzen. Mit großer Dynamik ging er von Anfang an auf Projekte zu, die vielen fast unmöglich schienen. Und er hat es fast immer geschafft, sein Ziel zu erreichen.
Der Britische Staatsmann Benjamin Disrali hat dies wie folgt ausgedrückt: „Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Zielstrebigkeit“
Ja, Zielstrebigkeit ist eine wesentliche Eigenschaft von Karl Klein. Er hat unsere Gemeinde in allen drei Ortsteilen geradezu umgekrempelt. Er hat Bürgerhäuser gebaut, das Bürgerhaus St. Nikolaus in Rettigheim, das Schloß in Tairnbach saniert; Bürgerhaus Rathaus Mühlhausen, Kindergärten neu gebaut und alte saniert und renoviert, ideale Voraussetzungen für Sportvereine aber auch für die musikalischen und kulturell schaffenden Vereine geschaffen, die Schulen renoviert und damit idealtypische Voraussetzungen für Bildung in unserer Gemeinde hergestellt. Ich könnte diese Reihe beliebig fortsetzen, verweise aber auf das, was bereits mein Kollege Hans-Josef Hotz bereits ausgeführt hat. Woher er dabei immer das Geld herbeigeschafft hat, war uns teilweise ein Rätsel; ich glaube es gibt keinen Fördertopf in Baden-Württemberg, den er nicht in irgendeiner Weise angezapft hat. Und ich glaube es gab, zumindest in den Vorgängerregierungen, keinen Landesminister der nicht schon unsere Gemeinde von Innen gesehen hat.
Dabei waren diese baulichen Investitionen aber kein Selbstzweck, sondern es ging ihm vor allem darum, die Voraussetzungen zu schaffen für ein funktionierendes lebendiges Gemeinwesen. Karl Klein war es wichtig Orte für Begegnungen zwischen den Menschen zu schaffen, Orte wo sich Vereinsleben, Kultur und Kommunikation entwickeln kann. Und so ist es auch, unsere Vereine, Organisationen, Gruppen und die dort sich ehrenamtlich engagierenden Menschen sind ein wichtiger Baustein für unsere lebens- und liebenswerte Gemeinde, eine Bezeichnung, die ich von Karl Klein in diesen zwei Jahrzehnten zigmal gehört habe, die aber auch aussagt, wie wichtig es ihm war. Der Mensch, in diesem Falle seine Mitbürgerinnen und Mitbürger, standen stets im Mittelpunkt seines Wirkens.
Thomas Jefferson, der 3. Präsident der USA hat einmal gesagt: „Große Werke werden nicht durch Stärke, sondern durch Beharrlichkeit vollbracht.“
Dieser Satz, lieber Karl Klein, steht vor allem für Dein wichtigstes Projekt in diesen 20 Jahren, der Umgehungsstraße B 39. Von Anfang an machte Karl Klein es sich zu seiner persönlichen Aufgabe, ein Projekt, das 1991 so gut wie tot war, medizinisch ausgedrückt zu reanimieren. Mit einer unglaublichen Zähigkeit und Beharrlichkeit hat er es fertiggebracht ganzen Heerscharen von Ministerien, Ministern und Abgeordneten in Bonn, Berlin und Stuttgart auf die Nerven gehen und auch die unüberwindbarsten Hindernisse zu nehmen; In seinem fußballerischen Talenten ist ja Karl Klein eher ein 100 Meter Sprinter, aber beim Thema B 39 hat er sich als Marathonläufer bestens bewährt. Dieses Projekt, dessen abschließende Umsetzung wir in den nächsten zwei Jahren erleben werden, ist untrennbar mit dem Namen Karl Klein verbunden. Du kannst Dir schon einmal eine der Brücken raussuchen, die wir nach Dir benennen sollen.
Auch in der Bürgerschaft hat Karl Klein mit seinem Wirken, seinen sichtbaren Erfolgen, in der die Bürger von Anfang an mitnehmenden Art und Weise, und mit seiner sympathischen Art ein sehr deutlich merkbares Wir-Gefühl erweckt. Die hervorragend besuchten Veranstaltungen in allen Ortsteilen über die Jahre hinweg sind ein Beleg dafür. Wer denkt z. B. nicht gerne an die Stadtwette vor drei Jahren zurück, als die ganze Gemeinde auf den Beinen war.
Lieber Karl Klein, der Beruf des Bürgermeisters in Deiner Heimatgemeinde war für Dich immer eine Berufung, das hat man von Anfang an und auch während der ganzen Amtszeit gemerkt und gespürt. Du warst eigentlich rund um die Uhr im Dienst, stets erreichbar und ansprechbar, kein noch so kleines Anliegen war Dir zu viel. Und auch die Mitbürgerinnen und Mitbürger haben das gespürt, und Dich bei den Wiederwahlen mit astronomischen Wahlergebnissen belohnt.
Wir vom Gemeinderat und auch vom Ortschaftsrat sind Dir zur großen Dankbarkeit für Deinen Einsatz, und Dein Wirken für unsere Gemeinde verpflichtet. Deine Entscheidung nicht mehr beide Ämter, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter gemeinsam auszuüben, verdient unser Verständnis und unseren Respekt. Wir gehen aber nach wie vor davon aus, dass Du uns als Mitglied des Landtages auch weiterhin mit Rat und Tat und natürlich vor allem mit Geld aus Stuttgart helfen wirst unsere Gemeinde auch in der Zukunft als liebens- und lebenswerte Heimat für Jung und alt zu erhalten. Nach dem die Doppelbelastung Landtag/Bürgermeister jetzt weggefallen ist, wünschen wir Dir und Deiner Familie ab und zu mal wieder etwas mehr Zeit für Dich, eine gute Gesundheit und Gottes Segen.
Der Schweizer Pädagoge und Schriftsteller Heinrich Pestalozzi hat einmal gesagt:
Wer sich heute freuen kann,
der soll nicht warten bis morgen.
der soll nicht warten bis morgen.
Fangen wir gleich damit an, wir, alle Mitglieder des Gemeinderats haben uns entschieden, Dir ein ganz persönliches Geschenk zu machen. Ich darf meine beiden Kollegen Gerhard Zörb und Bruno Sauer zu mir bitten, Dir das Geschenk zu übergeben, das aus der Werkstatt Deines Freundes Willi Schneider aus Walldorf stammt. Auch für Deine Frau Ria haben wir eine Kleinigkeit zum Entspannen, Blumen gibt’s ja heute genug. Ihr danken wir für ihr großes Verständnis aber auch für die Unterstützung die sie Dir, lieber Karl in diesen Jahren auch immer gewährte.
Hans Becker
meine heutige Aufgabe gehört zweifelsohne zu den schwierigsten in meiner kommunalpolitischen Laufbahn. Ich muss versuchen 20 lange Jahre Karl Klein und eine unglaublich große Anzahl von Ereignissen
in einer unmöglich kurzen Zeit kompakt und interessant wieder zu geben.
Damit Sie, liebe sehr fachkundige Anwesende einerseits sagen, er hat alles Wichtige gesagt, andererseits mich aber nicht als gemeinen Menschen sehen: Als solche hat der Stuttgarter OB Manfred Rommel bekanntlich überlange Grußwortredner bezeichnet.
der amerikanische Humorist Will Rogers sagte einmal:
„Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“
„Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“
Und in der Tat, heute haben wir es bei der Verabschiedung unseres langjährigen Bürgermeisters Karl Klein mit einem Menschen zu tun, der beide Aspekte, Bedeutsamkeit und Menschlichkeit, in seiner Person geradezu idealtypisch vereinigt. Die Symbiose beider Eigenschaften war ein Schlüssel für seinen Erfolg in unserer Gemeinde und darüber hinaus. Gestatten Sie mir in einem späteren Verlauf darauf noch etwas einzugehen.
Zunächst einmal ist es mir an diesem Abend eine große Ehre und zugleich Freude nicht nur für die CDU-Fraktion, sondern auch für die Kolleginnen und Kollegen der SPD und der Freien Bürgerliste und damit für alle Mitglieder des gesamten Gemeinderats sprechen zu dürfen. Schon aus dieser Tatsache wird deutlich, zu welch hohem Maß an Gemeinsamkeit das Wirken von Karl Klein über Fraktions- und Parteigrenzen geführt hat.
Als ich mir vor wenigen Tagen von unserer Gemeindeverwaltung Zahlen, Daten und Fakten über 20 Jahre Karl Klein zukommen ließ, war auch ich erstaunt über das riesige Arbeitsvolumen, dass in diesem Zeitraum absolviert wurde. Erstaunt deshalb, da mir, als einer von jetzt noch drei aktiven Gemeinderäten, die Karl Klein von Anfang an begleiten durften, diese Dimension nicht bewusst war.
In der Zeit von 1992 bis zu Ihrer letzten Sitzung im Dezember 2011 hat Bürgermeister Karl Klein 226 Gemeinderatssitzungen, 209 Technische Ausschusssitzungen und 41 Sitzungen des Verwaltungs- und Finanzausschusses geleitet. Weiter kamen noch zahlreiche Sitzungen des Kulturausschusses, des Kuratoriums, und des Büchereiausschusses hinzu. Er war stets präsent bei den Sitzungen der Ortschaftsräte in Rettigheim und Tairnbach, auf sein Betreiben hin wurde die Verwaltung umorganisiert und die Ausschüsse unseres Gremiums neu aufgestellt.
Mit Karl Klein wurde in dieser Zeit von 1992 bis 2011 die stattliche Summe von 78,7 Millionen Euro in unserer Gemeinde investiert, die allermeisten Entscheidungen im Gemeinderat fielen übrigens dabei einstimmig oder zumeist mit großer Mehrheit aus. Ich glaube schon daran lässt sich ersehen, mit welcher Professionalität, Sachkunde und mit welcher Intensivität Karl Klein das Gremium vorbereitete, und dann auch zu überzeugen wusste. Die zahlreichen und sehr umfangreichen Vorlagen zu den Sitzungen, die stets von einer umfassenden Prüfung und Abwägung gekennzeichnet waren, erforderten von den Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderats sich umfassend und intensiv vorzubereiten. So wie wir ihn erlebten, waren in den jeweiligen Vorlagen auch bereits die Für und Wider und die pro und contra bis in die letzten Verästelungen und so abgewogen, dass es nahezu unmöglich war, irgendwo noch ein Pünktchen oder Komma zu finden, dass noch nicht genügend beleuchtet war, Ja, in der Regel konnte man gar nicht anders als seinen Vorschlägen zu zustimmen.
Dabei pflegte Karl Klein Arbeitsstil im Gemeinderat und im Ortschaftsrat einen sehr wertschätzenden und kollegialen Arbeitsstil, initiierte und erreichte ein positives Zusammenarbeitsgefühl im Gremium. Das führte nach meiner Wahrnehmung in diesen 20 Jahren dazu, dass die Diskussionen und Auseinandersetzungen sehr sachlich und fern ab von persönlichen Animositäten geführt wurden, so dass über Fraktionsgrenzen hinweg ein positives Arbeitsklima, das von einem kollegialen Verhältnis getragen war, entstehen konnte.
Das alles war aber nicht selbstverständlich, sondern wurde von Dir, lieber Karl, hart erarbeitet. Blenden wir doch kurz zum Einstieg 1991 zurück: Wenn man in den Spätachtzigern oder Anfangsneunziger Jahren über Mühlhausen sprach, dann waren das leider oftmals keine positiven Schlagzeilen, sondern das Bild war eher von Streit, Zank, Uneinigkeit und Blockade geprägt. Karl Klein hat es von Beginn seiner Regentschaft, ich korrigiere seiner Amtszeit, an verstanden, den Gemeinderat mitzunehmen, zu überzeugen. Dabei konnte er neben seiner sympathischen und zugänglichen Art vor allen auch seinen großen Verwaltungssachverstand sehr gewinnbringend einsetzen. Mit großer Dynamik ging er von Anfang an auf Projekte zu, die vielen fast unmöglich schienen. Und er hat es fast immer geschafft, sein Ziel zu erreichen.
Der Britische Staatsmann Benjamin Disrali hat dies wie folgt ausgedrückt: „Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Zielstrebigkeit“
Ja, Zielstrebigkeit ist eine wesentliche Eigenschaft von Karl Klein. Er hat unsere Gemeinde in allen drei Ortsteilen geradezu umgekrempelt. Er hat Bürgerhäuser gebaut, das Bürgerhaus St. Nikolaus in Rettigheim, das Schloß in Tairnbach saniert; Bürgerhaus Rathaus Mühlhausen, Kindergärten neu gebaut und alte saniert und renoviert, ideale Voraussetzungen für Sportvereine aber auch für die musikalischen und kulturell schaffenden Vereine geschaffen, die Schulen renoviert und damit idealtypische Voraussetzungen für Bildung in unserer Gemeinde hergestellt. Ich könnte diese Reihe beliebig fortsetzen, verweise aber auf das, was bereits mein Kollege Hans-Josef Hotz bereits ausgeführt hat. Woher er dabei immer das Geld herbeigeschafft hat, war uns teilweise ein Rätsel; ich glaube es gibt keinen Fördertopf in Baden-Württemberg, den er nicht in irgendeiner Weise angezapft hat. Und ich glaube es gab, zumindest in den Vorgängerregierungen, keinen Landesminister der nicht schon unsere Gemeinde von Innen gesehen hat.
Dabei waren diese baulichen Investitionen aber kein Selbstzweck, sondern es ging ihm vor allem darum, die Voraussetzungen zu schaffen für ein funktionierendes lebendiges Gemeinwesen. Karl Klein war es wichtig Orte für Begegnungen zwischen den Menschen zu schaffen, Orte wo sich Vereinsleben, Kultur und Kommunikation entwickeln kann. Und so ist es auch, unsere Vereine, Organisationen, Gruppen und die dort sich ehrenamtlich engagierenden Menschen sind ein wichtiger Baustein für unsere lebens- und liebenswerte Gemeinde, eine Bezeichnung, die ich von Karl Klein in diesen zwei Jahrzehnten zigmal gehört habe, die aber auch aussagt, wie wichtig es ihm war. Der Mensch, in diesem Falle seine Mitbürgerinnen und Mitbürger, standen stets im Mittelpunkt seines Wirkens.
Thomas Jefferson, der 3. Präsident der USA hat einmal gesagt: „Große Werke werden nicht durch Stärke, sondern durch Beharrlichkeit vollbracht.“
Dieser Satz, lieber Karl Klein, steht vor allem für Dein wichtigstes Projekt in diesen 20 Jahren, der Umgehungsstraße B 39. Von Anfang an machte Karl Klein es sich zu seiner persönlichen Aufgabe, ein Projekt, das 1991 so gut wie tot war, medizinisch ausgedrückt zu reanimieren. Mit einer unglaublichen Zähigkeit und Beharrlichkeit hat er es fertiggebracht ganzen Heerscharen von Ministerien, Ministern und Abgeordneten in Bonn, Berlin und Stuttgart auf die Nerven gehen und auch die unüberwindbarsten Hindernisse zu nehmen; In seinem fußballerischen Talenten ist ja Karl Klein eher ein 100 Meter Sprinter, aber beim Thema B 39 hat er sich als Marathonläufer bestens bewährt. Dieses Projekt, dessen abschließende Umsetzung wir in den nächsten zwei Jahren erleben werden, ist untrennbar mit dem Namen Karl Klein verbunden. Du kannst Dir schon einmal eine der Brücken raussuchen, die wir nach Dir benennen sollen.
Auch in der Bürgerschaft hat Karl Klein mit seinem Wirken, seinen sichtbaren Erfolgen, in der die Bürger von Anfang an mitnehmenden Art und Weise, und mit seiner sympathischen Art ein sehr deutlich merkbares Wir-Gefühl erweckt. Die hervorragend besuchten Veranstaltungen in allen Ortsteilen über die Jahre hinweg sind ein Beleg dafür. Wer denkt z. B. nicht gerne an die Stadtwette vor drei Jahren zurück, als die ganze Gemeinde auf den Beinen war.
Lieber Karl Klein, der Beruf des Bürgermeisters in Deiner Heimatgemeinde war für Dich immer eine Berufung, das hat man von Anfang an und auch während der ganzen Amtszeit gemerkt und gespürt. Du warst eigentlich rund um die Uhr im Dienst, stets erreichbar und ansprechbar, kein noch so kleines Anliegen war Dir zu viel. Und auch die Mitbürgerinnen und Mitbürger haben das gespürt, und Dich bei den Wiederwahlen mit astronomischen Wahlergebnissen belohnt.
Wir vom Gemeinderat und auch vom Ortschaftsrat sind Dir zur großen Dankbarkeit für Deinen Einsatz, und Dein Wirken für unsere Gemeinde verpflichtet. Deine Entscheidung nicht mehr beide Ämter, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter gemeinsam auszuüben, verdient unser Verständnis und unseren Respekt. Wir gehen aber nach wie vor davon aus, dass Du uns als Mitglied des Landtages auch weiterhin mit Rat und Tat und natürlich vor allem mit Geld aus Stuttgart helfen wirst unsere Gemeinde auch in der Zukunft als liebens- und lebenswerte Heimat für Jung und alt zu erhalten. Nach dem die Doppelbelastung Landtag/Bürgermeister jetzt weggefallen ist, wünschen wir Dir und Deiner Familie ab und zu mal wieder etwas mehr Zeit für Dich, eine gute Gesundheit und Gottes Segen.
Der Schweizer Pädagoge und Schriftsteller Heinrich Pestalozzi hat einmal gesagt:
Wer sich heute freuen kann,
der soll nicht warten bis morgen.
der soll nicht warten bis morgen.
Fangen wir gleich damit an, wir, alle Mitglieder des Gemeinderats haben uns entschieden, Dir ein ganz persönliches Geschenk zu machen. Ich darf meine beiden Kollegen Gerhard Zörb und Bruno Sauer zu mir bitten, Dir das Geschenk zu übergeben, das aus der Werkstatt Deines Freundes Willi Schneider aus Walldorf stammt. Auch für Deine Frau Ria haben wir eine Kleinigkeit zum Entspannen, Blumen gibt’s ja heute genug. Ihr danken wir für ihr großes Verständnis aber auch für die Unterstützung die sie Dir, lieber Karl in diesen Jahren auch immer gewährte.
Hans Becker
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
lieber Bürgermeister a.D. Karl Klein mit Gattin Ria,
meine heutige Aufgabe gehört zweifelsohne zu den schwierigsten in meiner kommunalpolitischen Laufbahn. Ich muss versuchen 20 lange Jahre Karl Klein und eine unglaublich große Anzahl von Ereignissen
in einer unmöglich kurzen Zeit kompakt und interessant wieder zu geben.
Damit Sie, liebe sehr fachkundige Anwesende einerseits sagen, er hat alles Wichtige gesagt, andererseits mich aber nicht als gemeinen Menschen sehen: Als solche hat der Stuttgarter OB Manfred Rommel bekanntlich überlange Grußwortredner bezeichnet.
der amerikanische Humorist Will Rogers sagte einmal:
„Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“
„Es ist großartig, ein bedeutender Mensch zu sein, aber es ist großartiger, ein menschlicher Mensch zu sein.“
Und in der Tat, heute haben wir es bei der Verabschiedung unseres langjährigen Bürgermeisters Karl Klein mit einem Menschen zu tun, der beide Aspekte, Bedeutsamkeit und Menschlichkeit, in seiner Person geradezu idealtypisch vereinigt. Die Symbiose beider Eigenschaften war ein Schlüssel für seinen Erfolg in unserer Gemeinde und darüber hinaus. Gestatten Sie mir in einem späteren Verlauf darauf noch etwas einzugehen.
Zunächst einmal ist es mir an diesem Abend eine große Ehre und zugleich Freude nicht nur für die CDU-Fraktion, sondern auch für die Kolleginnen und Kollegen der SPD und der Freien Bürgerliste und damit für alle Mitglieder des gesamten Gemeinderats sprechen zu dürfen. Schon aus dieser Tatsache wird deutlich, zu welch hohem Maß an Gemeinsamkeit das Wirken von Karl Klein über Fraktions- und Parteigrenzen geführt hat.
Als ich mir vor wenigen Tagen von unserer Gemeindeverwaltung Zahlen, Daten und Fakten über 20 Jahre Karl Klein zukommen ließ, war auch ich erstaunt über das riesige Arbeitsvolumen, dass in diesem Zeitraum absolviert wurde. Erstaunt deshalb, da mir, als einer von jetzt noch drei aktiven Gemeinderäten, die Karl Klein von Anfang an begleiten durften, diese Dimension nicht bewusst war.
In der Zeit von 1992 bis zu Ihrer letzten Sitzung im Dezember 2011 hat Bürgermeister Karl Klein 226 Gemeinderatssitzungen, 209 Technische Ausschusssitzungen und 41 Sitzungen des Verwaltungs- und Finanzausschusses geleitet. Weiter kamen noch zahlreiche Sitzungen des Kulturausschusses, des Kuratoriums, und des Büchereiausschusses hinzu. Er war stets präsent bei den Sitzungen der Ortschaftsräte in Rettigheim und Tairnbach, auf sein Betreiben hin wurde die Verwaltung umorganisiert und die Ausschüsse unseres Gremiums neu aufgestellt.
Mit Karl Klein wurde in dieser Zeit von 1992 bis 2011 die stattliche Summe von 78,7 Millionen Euro in unserer Gemeinde investiert, die allermeisten Entscheidungen im Gemeinderat fielen übrigens dabei einstimmig oder zumeist mit großer Mehrheit aus. Ich glaube schon daran lässt sich ersehen, mit welcher Professionalität, Sachkunde und mit welcher Intensivität Karl Klein das Gremium vorbereitete, und dann auch zu überzeugen wusste. Die zahlreichen und sehr umfangreichen Vorlagen zu den Sitzungen, die stets von einer umfassenden Prüfung und Abwägung gekennzeichnet waren, erforderten von den Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderats sich umfassend und intensiv vorzubereiten. So wie wir ihn erlebten, waren in den jeweiligen Vorlagen auch bereits die Für und Wider und die pro und contra bis in die letzten Verästelungen und so abgewogen, dass es nahezu unmöglich war, irgendwo noch ein Pünktchen oder Komma zu finden, dass noch nicht genügend beleuchtet war, Ja, in der Regel konnte man gar nicht anders als seinen Vorschlägen zu zustimmen.
Dabei pflegte Karl Klein Arbeitsstil im Gemeinderat und im Ortschaftsrat einen sehr wertschätzenden und kollegialen Arbeitsstil, initiierte und erreichte ein positives Zusammenarbeitsgefühl im Gremium. Das führte nach meiner Wahrnehmung in diesen 20 Jahren dazu, dass die Diskussionen und Auseinandersetzungen sehr sachlich und fern ab von persönlichen Animositäten geführt wurden, so dass über Fraktionsgrenzen hinweg ein positives Arbeitsklima, das von einem kollegialen Verhältnis getragen war, entstehen konnte.
Das alles war aber nicht selbstverständlich, sondern wurde von Dir, lieber Karl, hart erarbeitet. Blenden wir doch kurz zum Einstieg 1991 zurück: Wenn man in den Spätachtzigern oder Anfangsneunziger Jahren über Mühlhausen sprach, dann waren das leider oftmals keine positiven Schlagzeilen, sondern das Bild war eher von Streit, Zank, Uneinigkeit und Blockade geprägt. Karl Klein hat es von Beginn seiner Regentschaft, ich korrigiere seiner Amtszeit, an verstanden, den Gemeinderat mitzunehmen, zu überzeugen. Dabei konnte er neben seiner sympathischen und zugänglichen Art vor allen auch seinen großen Verwaltungssachverstand sehr gewinnbringend einsetzen. Mit großer Dynamik ging er von Anfang an auf Projekte zu, die vielen fast unmöglich schienen. Und er hat es fast immer geschafft, sein Ziel zu erreichen.
Der Britische Staatsmann Benjamin Disrali hat dies wie folgt ausgedrückt: „Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Zielstrebigkeit“
Ja, Zielstrebigkeit ist eine wesentliche Eigenschaft von Karl Klein. Er hat unsere Gemeinde in allen drei Ortsteilen geradezu umgekrempelt. Er hat Bürgerhäuser gebaut, das Bürgerhaus St. Nikolaus in Rettigheim, das Schloß in Tairnbach saniert; Bürgerhaus Rathaus Mühlhausen, Kindergärten neu gebaut und alte saniert und renoviert, ideale Voraussetzungen für Sportvereine aber auch für die musikalischen und kulturell schaffenden Vereine geschaffen, die Schulen renoviert und damit idealtypische Voraussetzungen für Bildung in unserer Gemeinde hergestellt. Ich könnte diese Reihe beliebig fortsetzen, verweise aber auf das, was bereits mein Kollege Hans-Josef Hotz bereits ausgeführt hat. Woher er dabei immer das Geld herbeigeschafft hat, war uns teilweise ein Rätsel; ich glaube es gibt keinen Fördertopf in Baden-Württemberg, den er nicht in irgendeiner Weise angezapft hat. Und ich glaube es gab, zumindest in den Vorgängerregierungen, keinen Landesminister der nicht schon unsere Gemeinde von Innen gesehen hat.
Dabei waren diese baulichen Investitionen aber kein Selbstzweck, sondern es ging ihm vor allem darum, die Voraussetzungen zu schaffen für ein funktionierendes lebendiges Gemeinwesen. Karl Klein war es wichtig Orte für Begegnungen zwischen den Menschen zu schaffen, Orte wo sich Vereinsleben, Kultur und Kommunikation entwickeln kann. Und so ist es auch, unsere Vereine, Organisationen, Gruppen und die dort sich ehrenamtlich engagierenden Menschen sind ein wichtiger Baustein für unsere lebens- und liebenswerte Gemeinde, eine Bezeichnung, die ich von Karl Klein in diesen zwei Jahrzehnten zigmal gehört habe, die aber auch aussagt, wie wichtig es ihm war. Der Mensch, in diesem Falle seine Mitbürgerinnen und Mitbürger, standen stets im Mittelpunkt seines Wirkens.
Thomas Jefferson, der 3. Präsident der USA hat einmal gesagt: „Große Werke werden nicht durch Stärke, sondern durch Beharrlichkeit vollbracht.“
Dieser Satz, lieber Karl Klein, steht vor allem für Dein wichtigstes Projekt in diesen 20 Jahren, der Umgehungsstraße B 39. Von Anfang an machte Karl Klein es sich zu seiner persönlichen Aufgabe, ein Projekt, das 1991 so gut wie tot war, medizinisch ausgedrückt zu reanimieren. Mit einer unglaublichen Zähigkeit und Beharrlichkeit hat er es fertiggebracht ganzen Heerscharen von Ministerien, Ministern und Abgeordneten in Bonn, Berlin und Stuttgart auf die Nerven gehen und auch die unüberwindbarsten Hindernisse zu nehmen; In seinem fußballerischen Talenten ist ja Karl Klein eher ein 100 Meter Sprinter, aber beim Thema B 39 hat er sich als Marathonläufer bestens bewährt. Dieses Projekt, dessen abschließende Umsetzung wir in den nächsten zwei Jahren erleben werden, ist untrennbar mit dem Namen Karl Klein verbunden. Du kannst Dir schon einmal eine der Brücken raussuchen, die wir nach Dir benennen sollen.
Auch in der Bürgerschaft hat Karl Klein mit seinem Wirken, seinen sichtbaren Erfolgen, in der die Bürger von Anfang an mitnehmenden Art und Weise, und mit seiner sympathischen Art ein sehr deutlich merkbares Wir-Gefühl erweckt. Die hervorragend besuchten Veranstaltungen in allen Ortsteilen über die Jahre hinweg sind ein Beleg dafür. Wer denkt z. B. nicht gerne an die Stadtwette vor drei Jahren zurück, als die ganze Gemeinde auf den Beinen war.
Lieber Karl Klein, der Beruf des Bürgermeisters in Deiner Heimatgemeinde war für Dich immer eine Berufung, das hat man von Anfang an und auch während der ganzen Amtszeit gemerkt und gespürt. Du warst eigentlich rund um die Uhr im Dienst, stets erreichbar und ansprechbar, kein noch so kleines Anliegen war Dir zu viel. Und auch die Mitbürgerinnen und Mitbürger haben das gespürt, und Dich bei den Wiederwahlen mit astronomischen Wahlergebnissen belohnt.
Wir vom Gemeinderat und auch vom Ortschaftsrat sind Dir zur großen Dankbarkeit für Deinen Einsatz, und Dein Wirken für unsere Gemeinde verpflichtet. Deine Entscheidung nicht mehr beide Ämter, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter gemeinsam auszuüben, verdient unser Verständnis und unseren Respekt. Wir gehen aber nach wie vor davon aus, dass Du uns als Mitglied des Landtages auch weiterhin mit Rat und Tat und natürlich vor allem mit Geld aus Stuttgart helfen wirst unsere Gemeinde auch in der Zukunft als liebens- und lebenswerte Heimat für Jung und alt zu erhalten. Nach dem die Doppelbelastung Landtag/Bürgermeister jetzt weggefallen ist, wünschen wir Dir und Deiner Familie ab und zu mal wieder etwas mehr Zeit für Dich, eine gute Gesundheit und Gottes Segen.
Der Schweizer Pädagoge und Schriftsteller Heinrich Pestalozzi hat einmal gesagt:
Wer sich heute freuen kann,
der soll nicht warten bis morgen.
der soll nicht warten bis morgen.
Fangen wir gleich damit an, wir, alle Mitglieder des Gemeinderats haben uns entschieden, Dir ein ganz persönliches Geschenk zu machen. Ich darf meine beiden Kollegen Gerhard Zörb und Bruno Sauer zu mir bitten, Dir das Geschenk zu übergeben, das aus der Werkstatt Deines Freundes Willi Schneider aus Walldorf stammt. Auch für Deine Frau Ria haben wir eine Kleinigkeit zum Entspannen, Blumen gibt’s ja heute genug. Ihr danken wir für ihr großes Verständnis aber auch für die Unterstützung die sie Dir, lieber Karl in diesen Jahren auch immer gewährte.
Hans Becker


