TOP 3 – aus Gemeinderatssitzung am 9. Dezember 2021

Die Zeiten ändern sich! Dies gilt auch für die Entwicklung unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten. Z.B. nahm die Anzahl an Großfamilien ab und die Anzahl an Single-Haushalten nahm zu. Außerdem leben die Menschen viel mobiler und die räumliche Nähe zueinander nimmt dadurch oftmals ab.

Bezogen auf unsere junge Generation ist festzustellen, dass ihnen - im Vergleich zu früher - Bezugspersonen im Rahmen von Großfamilien, Vereinen und sonstigen Einrichtungen immer mehr fehlen. Neben anderen Entwicklungen und Sonderfaktoren - wie z.B. die Corona-Pandemie - führt dies dazu, dass manchen jungen Menschen folglich ein stabiles soziales Umfeld fehlt.

Genau hier kann die mobile Jugendarbeit ansetzen. Sie holt diese jungen Menschen dort ab, wo sie sich aufhalten und nehmen sich ihren Problemen und Fragstellungen an.

Bei der Sitzung im Ausschuss für „Soziales und Kulturelles" und bei der Klausurtagung konnten wir uns bereits über die Qualität der mobilen Jugendarbeit des Postillionvereins überzeugen. Die positiven Erfahrungen aus den Tagen, an denen bereits Streetworker in Mühlhausen tätig waren, bekräftigen diese Überzeugung.

Die in der Beschlussvorlage beschriebene Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Subway in Mühlhausen begrüßen wir.

Dass die mobile Jugendarbeit im Jahr 2022 bis zu einem Betrag von 76.300 € gefördert wird, ist aus unserer Sicht ebenfalls ein klarer Indikator dafür, dass ein konkreter Handlungsbedarf besteht.

Wir haben daher der Beschlussvorlage zugestimmt.

Jochen Knopf
für die CDU-Fraktion

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